Woran merkt man, dass eine Veranstaltung über alle Maße gelungen war? Man kam nicht dazu, Fotos zu machen. Und so müßt ihr eich nun mit ein paar mediokren Schnappschüssen zufrieden geben. Denn: Es lief!
Wie immer reiste ich mittwochs an, um beim Standaufbau von TheNextArt zu helfen (oder mit einem Bier in der Hand zu stören). Wir waren in Halle B (einem Zelt im Schlossgarten), in dem die ganzen Kleinverlage saßen. Es gab noch Halle A (ein Zelt auf dem Marktplatz), in dem sich die Big Player der Branche (Carlsen, Ehapa, Splitter, Gringo, etc.) befanden. In Halle C, dem Redoutensaal saßen noch jede Menge Comickünstler und in Halle D (ja, es gab noch eine Halle D, den Kubik) noch Unmengen weiterer Künstler. Die musste man aber erstmal finden.
Nach dem Aufbau wurde eingekauft und das ca. 20 km entfernte Ferienhaus bezogen. Und erstmal geschlafen.
Am Donnerstag öffnete der Comicsalon seine Pforten und was Sollich sagen: Es startete stark und es blieb stark. Wir hatten bei TheNextArt ein tolles Gemeinschaftsprojekt am Stand: „Blue Evolution Redux“, ein Remake der allerersten Comicserie des Verlags von 2004. Da sowohl die Geschichtenerzählung als auch die Veröffentlichungshistorie einigermaßen konfus waren, hatten wir zum 20. Geburtstag des Verlags beschlossen, die Serie mal vernünftig erzählt neu zu machen. Ich durfte die Skripte und einige gezeichnete Seiten beisteuern, der Rest wurde unter den Verlagszeichnern aufgeteilt. Das erste Buch dieser Neuauflage kam schon zum Comicsalon 2024 heraus und nun der 2. Teil aktuell zur diesjährigen Veranstaltung. Wer jetzt angefixt ist, kann beide Teile hier erwerben! Ich selbst hatte den 10. Band meiner Matt Eagle-Serie am Stand: „Veteran Vigilante“ ist die Bahnhofskino-Version der Selbstjustizfilme der 70er Jahre. Am Abend waren wir noch bei der ICOM-Preisverleihung. Mein Comic „Einstober“ war nominiert worden, ging aber leider leer aus. Aber andere Mütter haben auch schöne Comics.
Um es kurz zu machen, auch die restlichen Tage lief es richtig gut. Ich habe viel geredet, viel gezeichnet und viel genetzwerkt. Und vielleicht einen neuen, megatollen Zeichner für ein Projekt aus der Matt Eagle-Welt an Land gezogen.
Freitag Abend ging’s ins Kino, der neue „Masters of the Universe“-Film wollte geguckt werden. Na ja, bin wohl nicht die Zielgruppe.
Davon abgesehen waren es tolle vier Tage, in denen das Wetter und vor allem meine Gesundheit mitspielte. Obendrein war es irre inspirierend und es fiel mir am Montag zum Wochenstart extrem schwer, mich mal wieder auf Gesprächsthemen einzulassen, die nichts mit bunten Bildern zu tun hatten. Wenn „megageil“ eine Comicveranstaltung wäre, sie hieße „Comicsalon Erlangen 2026“


















