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Arche Noir – ein Grafischer Groschenroman

Wortspiele sind für Cartoonisten die „Low hanging Fruit“ – die gehen einfach immer! Ich selbst versuche, nicht allzu viele von ihnen zu verwenden aber ja, ich geb’s zu, manchmal sind sie einfach zu verführerisch! Wie auch am 15. März 2016, als mir beim Grübeln über einen neuen Schoolpeppers-Cartoon folgende Idee zuflog:

Und so war mirnixdirnix die „Arche Noir“ geboren worden. Ich fand schon damals, dass man aus dieser Idee noch mehr machen konnte und dachte über eine Art Langcomic im „Schoolpeppers-Cartoon-Universum“ nach. Aus Termingründen verstaute ich das Projekt aber erst einmal in der obersten Schreibtischschublade und dachte erst einmal nicht mehr daran.

Bis zum Juni diesen Jahres. Nach dem zweiten Band von „Enklave“ und der Kurzgeschichte „Ein kleiner Schritt“ und VOR der Erstellung des Horrorcomics „Ratten“ wollte ich einmal etwas nur für mich umsetzen. Und die Arche fiel mir wieder ein! Sie war allerdings niemals komplett vom Schirm, ich hatte immer wieder zwischendurch über die Handlung nachgedacht und diese immer mehr verdichtet.

In Spanien am Strand begann ich die ersten Seiten zu schreiben und versuchte mal etwas Neues: Ich schrieb zunächst nur die Dialoge und wollte den Seitenaufriss später improvisieren

Vom Stil her entfernte ich mich immer mehr von meinen Cartoons, irgendwie drängten sich harte, grafische Schwarz-Weiß-Illustrationen auf. Durch das Weglassen von Details und den großzügigen Einsatz von Schwarzflächen zeichnete sich der Spaß in Windeseile fast wie von selbst.

Inhaltlich zitiere ich jetzt einfach mal aus lauter Faulheit das Backcover:

Die Tiere auf der Arche Noah sind in heller Aufregung: Die Frau des Einhorns ist verschwunden. Das detektivisch begabte Gottesanbeterinnen­-­Männchen Sam übernimmt widerwillig den Fall. Im Gegenzug ­werden ihm seine Spielschulden erlassen. Sam hat solange Zeit, das Verbrechen aufzuklären, wie der Regen fällt. Und die Uhr tickt …

Auf 60 Seiten breitet der Kölner Zeichner Sascha Dörp seine Neuinterpretation der alttestamentarischen Sintflut-Erzählung aus, die in kontrastreicher „Sin City“-Manier Bibel-Epos mit Hard Boiled-Elementen kreuzt.

Arche Noir ist eine klassische Film Noir-Geschichte in ungewöhnlicher Umgebung mit noch ungewöhnlicheren Protagonisten. Ein „Whodunit“ von biblischem Ausmaß, in dem der Humor nicht zu kurz kommt und ein für alle mal die Frage geklärt wird, warum es keine Einhörner (mehr) gibt.

Nun ist er fertig, der Grafische Groschenroman! Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei folgenden Zeichnern bedanken, die mir jeweils ein (Flashback-)Panel beigesteuert haben (in der Reihenfolge ihres Erscheinens):

Vielen Dank auch an Tillman Courth für das tolle Vorwort!

Wer nun Lust auf eine Leseprobe bekommen hat, dem habe ich in der Galerie im Header ein wenig Material zusammengetragen. Viel Spaß!

 

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